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Heute - zum Ausgang des 2.Jahrtausends haben Wissenschaftler die Strukturen unserer Gene entschlüsselt. Dieses Wissen benutzen sie,
um Krankheiten zu beeinflussen, deren Symptome verschwinden zu lassen.
Was bedeutet angesichts dieser unglaublichen Technologie und dieses für die meisten Menschen unvorstellbaren Erkenntnisstandes die
Homöopathie, eine Therapiemethode, die vor 200 Jahren entwickelt wurde? Was kann sie leisten in unserer modernen Gesellschaft? Sind ihre Methoden nicht längst überholt?
Die Erfahrung zeigt, daß eine zunehmende Zahl von Menschen homöopathische Arzneimittel anwendet. Sind sie gleichzusetzen mit Anhängern
einer Glaubensgemeinschaft?
Wohl kaum! Eher ist es so, daß wer einmal homöopathische Zubereitungen ausprobiert hat, beeindruckt ist von deren Erfolg und sie daher
immer wieder benutzt.
Wer sich mit der Homöopathie beschäftigt erkennt, daß diese Zubereitungen modernsten Anforderungen an Arzneimitteln genügen:
- Sie werden ausgewählt nach Symptomen und wirken auf die Ursache der Erkrankung.
- Sie haben keine Nebenwirkungen, wenn sie ausreichend hoch potenziert sind. Treten wegen unangemessener Potenz Nebenwirkungen auf, so beziehen
sie sich auf das Krankheitsbild selbst und dort sind sie korrigierbar.
- Homöopathica stimulieren das Immunsystem. Sie schwächen es nicht.
- Homöopathica können adjuvant zu anderen Arzneimittel angewendet werden, um eine Krankheit abzukürzen oder Nebenwirkungen zu mildern.
- Sie können dort angewendet werden, wo eine schulmedizinische Alternative nicht vorhanden ist oder versagt hat.
- Sie sind preiswert.
Die genannten Eigenschaften verleihen unserem homöopathischen Arzneischatz einen Wert, den wir leider immer noch nicht angemessen
schätzen. Weil wir die komplexe Wirkungsweise mit unseren Möglichkeiten nicht nachvollziehen können. Glücklicherweise ist die Wirkung nicht von unserer Erklärung abhängig.
Die Praxis hat gezeigt, daß es sinnvoll ist, in der Selbstmedikation Komplexhomöopathica, die bestimmte Indikationsbereiche abdecken, zu
verwenden. Dem Apotheker wird eine erfolgsorientierte Empfehlung damit leichter gemacht.
Jeder Heilberufler, den ein Unbehagen beschleicht angesichts der Massen allopathischer Arzneimittel, die den HV-Tisch passieren, um bei
banalen Erkrankungen konsumiert zu werden, sollte die Homöopathie als kostbare Alternative nutzen. Die Erfolgsquote seiner Empfehlungen wird ihn bestärken, diese Richtung weiterzuverfolgen.
Für Informationen und Erfahrungsaustausch stehe ich gern zur Verfügung unter
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