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Warum ist Vitamin C für Diabetiker so wichtig?

Diabetesberatung – einmal anders!

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch die fehlende Wirkung des Hormons Insulin gekennzeichnet ist. Das Insulin kann nicht wirken, weil es gar nicht produziert wird (Typ1-Diabetes) oder weil es durch Deformation des Insulinrezeptors in der Zellwand seinen Weg in die Zelle nicht findet (Typ2-Diabetes).

Ca. 80% aller Diabetiker haben einen Diabetes vom Typ2. Sie haben sich die Krankheit durch bestimmte Umstände im Laufe ihres Lebens erworben. Heute sind das in Deutschland ca.3 Millionen Menschen. Die Tendenz ist stark steigend.

Da das Leiden (?) eine so große Anzahl von Menschen betrifft, lohnt es sich, über dieses Thema gesondert nachzudenken, meine ich.

Das Problem Diabetes ist nicht mehr zu übersehen, daher haben sich zahlreiche Gruppierungen gebildet, um es zu verwalten. Industriezweige sind entstanden zur Herstellung des massenhaft benötigten Diabetikerbedarfs. Die Krankenkassen machen sich Gedanken, wie die immensen Kosten für die Behandlung am rationellsten zu gestalten sind.

Es wurden Empfehlungen erarbeitet zur intensivierten Insulintherapie (auch für Typ2), zum wirksamsten Einsatz von oralen Antidiabetika, zur Pflege des diabetischen Fußes, zur Behandlung der Polyneuropathie, zur Senkung des meist ebenfalls vorliegenden Bluthochdrucks. Diabetiker werden geschult, um sie in die Lage zu versetzen, ein möglichst normales Leben zu führen.

Nur eine Gesellschaft zur Verhinderung des Diabetes (Typ 2), die gibt es nicht. Dabei kennen wir die Ursachen für seine Entstehung ganz genau.

Es sind:

  1. unangemessene Ernährung und
  2. Bewegungsmangel.

Allerdings tragen wir die genetisch bedingte Anlage  zu erkranken, wenn wir uns falsch ernähren und zu wenig bewegen. Ob die Krankheit ausbricht, liegt jedoch größtenteils in unserer Hand.

Da in unserer Gesellschaft die Maßstäbe dafür, was uns gut tut, verlorengegangen sind, sind die Maßstäbe, die uns der Überfluß erlaubt, zur Norm geworden.

“Ich esse doch gar nicht so viel”, ist eine oft gebrauchte Beschreibung des eigenen Eßverhaltens von Übergewichtigen. Es sind aber immer mindestens drei Mahlzeiten am Tag, meistens mehr. Wenn einmal eine Mahlzeit ausfällt, entsteht ein persönlicher Notstand. Und das, obwohl eine starke körperliche Belastung sehr selten oder gar nicht erfolgt. Laufen zur Überwindung von Wegen kostet zuviel Zeit, Radfahren ist eine Urlaubsbeschäftigung, Treppensteigen bedeutet mindere Wohnqualität, für ganz gesunde Leute.

Muß ich den Vergleich mit Don Quichote fürchten, wenn ich die Hand auf wunde Stellen unseres ganz normalen Lebens lege mit der Hoffnung, Veränderungen anzuregen, die uns zu besserer Gesundheit, zu einem besseren Körpergefühl verhelfen?

Die Alternative, die intensive Betreuung des Diabetikers, die beherrschen wir auch, mein Team und ich. Wir wissen sehr gut, wie Diabetes und seine Folgeerkrankungen “gemanaged” werden.

Ist es nicht besser, gar nicht erst krank zu werden, bzw. die Krankheit auf die Fälle zu beschränken, die unvermeidlich sind?

Die Zauberwörter zur Verhinderung des Diabetes sind:

Bewegung – Jeder sollte das für ihn notwendige Maß selbst herausfinden, und zwar bevor man krank

ist. Man sollte sich jedoch mindestens einmal pro Woche für eine Stunde so bewegen, daß einem richtig warm wird, regelmäßig!

Ernährung – meine Empfehlung: einmal in der Woche bewußt eine Mahlzeit auslassen, z.B. ein Frühstück, und nicht zur nächsten Mahlzeit das Defizit wieder ausgleichen. Man überlebt es!

Zucker weglassen – Zucker ist ernährungsphysiologisch völlig unnötig und man gewöhnt sich schnell an Essen ohne Zucker. Appetit auf Süßes stillt man besser mit komplexen Kohlenhydraten, wie Nudeln Kartoffeln, Reis, Haferflocken. Merke: Wer jeden Tag nur Kuchen ist, der weiß ja nicht, wann Sonntag ist!

Industrielle Fertig- und Halbfertiggerichte meiden – Selbst kochen macht Spaß! Die unübersehbare Anzahl von chemischen Zusatzstoffen in diesen Speisen, zum Haltbarmachen, Geschmacksverstärken,

Färben und zur Konsistenzgebung, sind nicht bedenklich, sagt der Gesetzgeber.  Jedenfalls bringen sie uns nicht sofort um. Welche Schäden unsere Organe jedoch erleiden bei täglicher Zufuhr über einen langen Zeitraum, das weiß kein Mensch.

Fleisch – nur dreimal in der Woche und ebenso Wurst. Schädlich ist vor allem Schweinefleisch. Zugegeben, gut zubereitet ist es besonders lecker. Was hindert uns daran, seinen Genuß auf besondere Gelegenheiten zu beschränken? Allein die Tatsache, daß wir es jeden Tag haben können!

Homöopathische Arzneimittel – Gestreßte Verdauungsorgane reagieren dankbar auf die Unterstützung durch homöopathische Mittel, die besonders nützlich sind, wenn wir bereits auf dem Weg zum Diabetiker sind. Zu nennen sind z.B.:

  • Natrium sulfuricum – Leber-Gallefunktionsmittel
  • Syzygium jambolanum – Pankreasmittel
  • Lycopodium – Lebermittel
  • Chelidonium – Leber-Gallemittel
  • Acidum phosphoricum – Magen-Darmmittel

Die aufgeführten homöopathischen Arzneimittel sind Bestandteile gebräuchlicher Komplexmittel. Fragen Sie uns danach!

Die Liste meiner Anregungen zur Vermeidung des Diabetes Typ2 läßt sich mit Sicherheit fortsetzen.

Ich denke weiter darüber nach und bin dankbar für jede Anregung.

Für Anfragen und Hinweise immer zu haben unter:

  info@sonnen-apotheke-aktuell.de